Die Liegenschaften der Bürgergemeinde
Entbehrliche und
unentbehrliche Liegenschaften

Der Liegenschaften- und Grundbesitz der Bürgergemeinde Zug ist unterteilt in unentbehrliche und entbehrliche Liegenschaften. Die unentbehrlichen - Rathaus und Altersheim Mülimatt - sind für die Erfüllung unserer Aufgaben als Bürgergemeinde unbedingt notwendig resp. können nicht veräussert werden. Die restlichen Liegenschaften sind entbehrlich.
 

Wichtige
Einnahmequelle

Der gesamte Liegenschaftenbesitz der Bürgergemeinde Zug umfasst heute (ausser Rathaus, Altersheim, Kapuzinerkloster und Hofstrasse 12 total 39 Wohnungen, 1320 m2 Büros, ein Restaurant und zwei Ladenlokale. Der Ertrag dieser Liegenschaften, die sich ausser der Ägeristrasse 32, in einem guten Zustand befinden, bildet für die Bürgergemeinde zurzeit die grösste Einnahmenquelle.
 

Das Rathaus
Das Rathaus

Der Stolz der Bürgergemeinde ist zweifellos ihr prächtiges Rathaus am Fischmarkt. Es wurde von Baumeister Heinrich Suter zwischen 1505 und 1509 im spätgotischen Stil erbaut.
Das an der Ostseite am Rathaus angebaute Rest. Rathauskeller ist 8 Jahre älter als das Rathaus. Das Haus wurde 1497 vom Kloster Kappel erbaut und diente lange als Amtshaus des Klosters.

Erkunden Sie das Rathaus in einem virtuellen Rundgang!

 

Gasthaus Rathauskeller
Das Gasthaus Rathauskeller hiess ursprünglich Sonders Haus nach dem Namen des Besitzers und stammt aus dem 12. Jh. 1344 wurd es zum Kappel-Haus (Amtshaus des Klosters Kappel). 1497 Neubau unter Abt Ulrich Trinkler, Kappelstube im ersten Stock mit Abtwappen an der spätgotischen Balkendecke. Verschiedene Umbauten im Laufe der Jahrhunderte. 1903/04 Umbau zum Restaurant Rathauskeller. Umgestaltung und Bemalung der Fassaden. 20. Jh. Übermalung der Fassadenmalerei. 2006 Freilegung von Fragmenten der Fassadenmalerei von 1904 und Rekonstruktion (Bericht des Restaurators zum Download)

Mehr Informationen im virtuellen Rundgang.

 

Das Kapuzinerkloster

Das Kapuzinerkloster besteht in seiner heutigen Form seit 1904. Die Grundsteinlegung erfolgte bereits 1595. 1597 wurden das Kloster und die Kirche eingeweiht. Die ersten Klosterbauten umfassten Kirche, eine Kapelle und das eigentliche Klostergebäude mit zehn Zellen. Das Kloster wurde zwischen 1600 und 1800 fast ständig aus- und umgebaut. Unter anderem wurden die erste Kirche und die Kapelle abgebrochen und eine neue Kirche erbaut. Im Jahre 2000 wurde eine Teilrenovation im Innern des Klostergebäudes durchgeführt. Die Aussenrenovation des Klosters sowie die Innen- und Aussenrenovation der Kirche erfolgten 2001. Das Kloster diente seit der Gründung bis 1997 den Kapuzinern als Heim. Seit Mitte 2000 bewohnt die Gemeinschaft der Seligpreisungen das historische Gebäude.

 

Liegenschaften Unter Altstadt Nr. 3 / 7

Die beiden Häuser Unter Altstadt 3 (Ulmihus) und 7 (Stadlerhus) konnten von der Bürgergemeinde in den Jahren 1950 und 1961 erworben werden. 1977 wurde das Ulmihus für fast eine Million Franken vollständig restauriert. Es ist heute eines der schönsten, im spätgotischen Stil erbauten Alstadthäuser. 1986 wurde das Stadlerhus einer sanften Renovation unterzogen. Beide Häuser präsentieren sich sehr gut und sind eine Zierde der Altstadt.

 

Wohnhäuser
Ägeristrasse Nr. 32 / 36

Die Wohnhäuser Ägeristrasse Nr. 32 und 36 samt einem alten Rundturm der ehemaligen Stadtbefestigung, dem Knopfliturm, wurden der Bürgergemeinde im Jahre 1968 von Frau Lina Raisch-Brandenberg geschenkt mit der Auflage, den Turm und die angrenzende Ringmauer zu erhalten. Die Liegenschaft Ägeristrasse 32 bietet keinen Komfort und ist renovationsbedürftig.

  

Baarerstrasse 105

Das Vier-Familienhaus an der Baarerstrasse 105 wurde der Bürgergemeinde Zug im Jahr 1964 von Frau Rosa Bethge-Vogelsanger geschenkt, allerdings mit der Auflage, der Ertrag müsse bedürftigen Spitalpatienten zugute kommen. Mit dem Übergang des Bürgerspitals an den Kanton konnte diese Auflage abgelöst werden. In allen Wohnungen sind 1997 die Küche und das Bad erneuert worden. Die umfassende Aussenrenovation wurde bereits einige Jahre früher durchgeführt.

  

Wohn- und Geschäftshaus Untermüli7

Das Wohn- und Geschäftshaus Untermüli 7 konnte im Jahre 1981 für 4,3 Millionen Franken schlüsselfertig erworben werden. Es sind darin im Untergeschoss die Einstellhalle, im Erdgeschoss zurzeit ein Fitnessstudio und in den Obergeschossen Büroräumlichkeiten und Wohnungen enthalten.

 

Hertizentrum 1

In der Herti in Zug besitzt die Bürgergemeinde den Wohnblock Hertizentrum 1 mit 22 komfortablen Viereinhalbzimmer-, Zweieinhalb- und Eineinhalb-Zimmerwohnungen mit entsprechendem Anteil an der Auto-Einstellhalle. Dieses grosse Bauvorhaben konnte in den Jahren 1982/83 auf Land der Korporation Zug im Baurecht erstellt werden.

 

Hofstrasse 12

In dieser Liegenschaft betrieb die Bürgergemeinde von 1964 bis 1999 mit Hilfe der Schwestern vom Kloster Ingenbohl ein Kinderheim. Seit dem Rückzug der Ordensschwestern sind Haus und Garten an den Verein Tagesheim Zug zum Betrieb eines Tagesheims vermietet.

((zurück an den Anfang))